Die Quappe zeichnet sich durch einen charakteristisch lang gestreckten Körper aus. Während der vordere Körperteil einen runden Querschnitt aufweist, flacht der hintere Körperteil des Raubfisches seitlich ab. Bei brauner oder gelber Körperfärbung und hellerem Bauch weist die Quappe schwarze oder braune Marmorierungen auf.
Zielfische
Pollack
Das Merkmal der Dorschartigen trägt natürlich auch dieser Vertreter der Gattung: drei Rücken- und zwei Afterflossen. Der längliche, stromlinienförmige Fisch hat ein oberständiges Maul ohne Bartfäden. Sein dunkler Rücken ist entweder schwarz, braun oder grünlich gefärbt. Im Gegenzug dazu ist der Bauch sehr hell und weist eine graue bis silberne Färbung auf. Charakteristisch für den Pollack ist die dunkle, gebogene Seitenlinie.
Rapfen
Der Körper des Rapfen ist langgestreckt und seitlich etwas abgeflacht. Bei älteren Tieren entwickelt sich oft ein Buckel. Hinter dem Waidloch ist ein sehr ausgeprägter Kiel. Die Spalte des großen Mauls reicht bis unter die kleinen Augen. Durch den vorgeschobenen Unterkiefer wirkt das Maul etwas oberständig. An der Spitze des Unterkiefers ist ein Haken, der in eine Vertiefung des Oberkiefers passt. Der Rücken des Rapfen ist dunkel oliv bis bläulich gefärbt, die Flanken sind heller und glänzen gelblich, der Bauch ist silbrig-weiß. Brust-, Bauch- und Afterflossen sind rötlich gefärbt.
Regenbogenforelle
Der Körper der Regenbogenforelle ist lang gestreckt und an der Seite etwas abgeflacht. Der Kopf ist eher klein und spitz mit einer tiefen Maulspalte, die mindestens bis hinter die Augen reicht. Ihren Namen verdankt sie dem breiten, in allen Regenbogenfarben schimmernden, rötlichen Seitenband. Die Färbung des Rückens ist braungrün, die des Bauches fast weiß. Die bei allen Lachsfischen typische Fettflosse befindet sich zwischen der Rücken- und Schwanzflosse. Mit Ausnahme der Unterseite finden sich am ganzen Körper kleine schwarze Punkte.
Renke
Die Renke hat einen schlanken, evlt. hochrückigen, Körper, der seitlich abgeflacht ist. Der Kopf ist klein mit beinahe unbezahnten Kiefer und einem unterständigen Maul, dessen Spalte fast nicht das Auge erreicht. Die Pupille ist nach vorne hin etwas zugespitzt. Die Schwanzflosse ist stark eingeschnitten.
Am Rücken ist die Renke blaugrün gefärbt, an den Flanken silbrig, wobei sie nach vorne hin grauer ist. Die Flossen sind grau mit grünem Schimmer. Um die Seitenlinie und den After ist ein rosa Schimmer zu finden.
Rotauge
Rotaugen verweisen namensgebend auf die rote Iris. Sie verfügen zudem über einen gedrungenen Körper sowie über ein endständiges Maul. Der Ansatz der Bauchflossen ist deutlich senkrecht unter der Rückenflosse erkennbar. Die Färbung des Körpers gestaltet sich in Abhängigkeit des Gewässers und ist meist silbergrau. Die Flossen glänzen silbrig-gelb bis rötlich. Die Körperform sowie die Körperfärbung können jedoch je nach Lebensraum stark voneinander abweichen.
Rotbarsch
Sein auffälligstes Merkmal – die rote Färbung – ist namensgebend für diesen Barsch. Der Bauch ist heller und am Rücken ist eine dunklere Marmorierung zu sehen. Jungtiere haben die typische, rote Färbung noch nicht. Diese entsteht erst in einem Alter von vier bis fünf Jahren. Zu diesem Zeitpunkt sind sie rund 15 cm lang.
Rotfeder
Die Rotfeder verfügt über ein leicht oberständiges Maul, die Maulspalte ist dabei leicht aufwärtsgerichtet. Ihr Auge zeigt sich gelb bis gelb-rot bis hin zu einem leichten Messingschimmer. Der Körper wirkt etwas plump und schimmert silbrig, bei älteren Tieren gold- bis bronzefarben, der Bauch ist dabei kielförmig. Ein besonderes Kennzeichen sind die blutroten Flossen, wobei der Ansatz der Bauchflossen deutlich erkennbar vor dem der Rückenflosse beginnt.
Schellfisch
Schellfische sind in der Regel 40 bis 50 Zentimeter lang und können eine Länge von bis zu einem Meter erreichen. Sie wiegen im Schnitt um die zwei Kilogramm und können maximal bis zu 15 Kilogramm schwer werden. Ihre Färbung ist unterschiedlich, häufig lila-braun am Rücken, dunkelsilbrig an den Flanken und weiß am Bauch. Der Rücken kann auch olivgrün, purpurfarben oder schwarz sein. Auffallend und typisch sind die schwarze Seitenlinie und der große, schwarze Fleck oberhalb der Brustflosse.
Schleie
Schleien haben eine schleimige Haut mit Rundschuppen, bräunliche bis grünliche gedrungene Körper, goldfarbene Seiten und rote Augen. Zudem weist das endständige Maul zwei kurze Barteln auf. Die Flossenenden sind abgerundet.
Scholle
Die rechte Körperseite und damit die Augenseite der Scholle zeigt eine grünlich-braune Färbung, die Blindseite dagegen ist weißlich gefärbt. Die hell bis rötlich gesprenkelten Punkte auf der Augenseite sind charakteristisch für die Scholle und ferner der Grund für die Bezeichnung Goldbutt.
Schwarzbarsch
Der Schwarzbarsch hat einen oval geformten, gedungenen Körper, einen großen Kopf, der ein Viertel seiner Gesamtlänge ausmacht, und ein gerades, breites Maul mit vorstehendem Unterkiefer. Seine Rückenflosse besteht aus zwei Abschnitten, wobei der hintere den vorderen überragt. Schwarze Flecken verteilen sich ober- und unterhalb der Seitenlinie, angefangen beim Kopf bis hin zur etwas eingeschnittenen Schwanzflosse. Jungtiere besitzen eine grünliche Färbung sowie einen weißen Bauch und werden mit dem Alter zunehmend dunkler, was den Namen „Schwarzbarsch“ erklärt.
Seeforelle
Der Körper der Seeforelle ist langgestreckt und torpedoförmig, er erscheint seitlich zusammengedrückt. Junge Fische sind dabei schlanker als die erwachsenen Tiere, die eher gedrungen scheinen. Die Färbung unterscheidet sich in Abhängigkeit des Wohngewässers, ist grundlegend aber graublau bis grünlichgrau am Rücken, bleigrau bis silbrig an den Flanken und hellgrau bis weiß am Bauch. An den Seiten finden sich viele unregelmäßige, manchmal x-förmige schwarze Flecken.
Seesaibling
Der Körper des Seesaiblings ist langgestreckt und bei alten Tieren hochrückig. Abhängig vom Lebensraum variiert die Färbung des Seesaiblings. Der Rücken ist bläulich oder grünlich, die Flanken heller bis gelblich und der Bauch weiß. An den Seiten sind unregelmäßige dunkle Flecken. Die Vorderränder von Bauch- und Afterflosse sind weiß gefärbt. Während der Paarungszeit färben sich insbesondere beim Männchen der Bauch und die bauchseitigen Flossen rot.
Seeskorpion
Beinahe urzeitlich sieht der Seeskorpion aus. Er hat einen riesigen Kopf mit einem großen Maul und im Verhältnis dazu einen relativ kleinen Körper, an den sich direkt die Schwanzflosse anschließt. Seine Färbung ist grün-braun bis grau, am Schädel weist der Seeskorpion dunkle Flecken auf. Auf den Flossen befindet sich eine schwarz-gelbliche Zeichnung.
Steinbeißer
Der Körper ist meist graugrün gefärbt und von langgestreckter Form. Er verjüngt sich zur Schwanzspitze hin. Der Kopf ist groß und rund, das Maul sehr breit mit kräftigen Zähnen. Die Rückenflosse des Gestreiften Seewolfs ist lang und stachelbesetzt. Von ihr führen etwa 10 bis 15 dunkel gefärbte Streifen senkrecht den Leib hinab. Der Gefleckte Seewolf zeichnet sich durch viele dunkle Flecken, die sich über den gesamten Körper erstrecken, aus. Die Fische haben wenige bis keine Schuppen, keine Bauchflosse und keine Schwimmblase.
Steinbutt
Besonders auffällig ist der charakteristische diskusförmige, also fast kreisförmige Körper des Fisches. Er gehört zu den linksäugigen Plattfischen. Die Unterseite des Steinbutts ist weiß, die Farbe der Oberseite variiert je nach Umgebung. Aus diesem Grund ist er für Feinde sehr schwer zu erkennen. Kennzeichnend sind außerdem die schuppenlosen Augen und die Knochenhöcker, die er auf seiner Haut trägt.
Sterlet
Der Körper des Sterlets ist schlank. Seine Schnauze ist auffällig leicht nach oben gebogen. Er trägt vier gefranzte gleichlange Bartfäden, die bis zum vorderen Rand des Mauls reichen. Das unterständige Maul kann vorgestülpt werden, die Mundwinkel erreichen nicht die Seite des Kopfes. Die Schnauzenform variiert; spitze Schnauzen kommen in Gewässern mit wenig Nahrung vor.