Bildrechte: Public domain, Autor: Lisac Mark, U.S. Fish and Wildlife Service
Erkennungsmerkmale: Der Körper der Regenbogenforelle ist lang gestreckt und an der Seite etwas abgeflacht. Der Kopf ist eher klein und spitz mit einer tiefen Maulspalte, die mindestens bis hinter die Augen reicht. Ihren Namen verdankt sie dem breiten, in allen Regenbogenfarben schimmernden, rötlichen Seitenband. Die Färbung des Rückens ist braungrün, die des Bauches fast weiß. Die bei allen Lachsfischen typische Fettflosse befindet sich zwischen der Rücken- und Schwanzflosse. Mit Ausnahme der Unterseite finden sich am ganzen Körper kleine schwarze Punkte.
Unterscheidungsmerkmale von ähnlichen Fischarten: Die Regenbogenforelle unterscheidet sich von der Bachforelle durch die intensiv in Regenbogenfarben schillernde Färbung des Seitenbandes. Anstatt der roten Punktierung der Bachforelle ist der Körper der Regenbogenforelle bis in die Schwanzflosse hinein mit schwarzen Punkten bedeckt.
Vorkommen: Ursprünglich stammt die Regenbogenforelle aus dem Westen der USA, wurde im 19. Jahrhundert aber in weite Teile der Welt übersiedelt. Sie ist in sauerstoffreichen, vorzugsweise klaren Gewässern wie Flüssen, Bächen und Seen zu finden. Besonders wohl fühlt sie sich an strömungsintensiven Stellen.
Lebensweise: Die Regenbogenforelle ist bevorzugt nahe am Grund in der Flussmitte zu finden, wo die Strömung am stärksten ist. Sie favorisiert auch das sprudelnde Wasser unter Wasserfällen, entgegengesetzte Strömungen von Biegungen oder tiefe Rinnen. Standorttreu ist die Regenbogenforelle nicht, typischerweise wandert sie stromaufwärts.
Fressverhalten: Die Regenbogenforelle ist nicht wählerisch: Neben Würmern, Larven und Insekten gehören auch Kaulquappen zu ihrem Speiseplan. Größere Exemplare jagen auch Frösche und andere Kleinfische, mitunter werden auch kleinere Artgenossen verspeist.
Laichzeit: Die Laichzeit ist abhängig davon, auf welchem Kontinent die Regenbogenforelle lebt. In Mitteleuropa laicht das Weibchen von Dezember bis Mai in eine Grube in kiesigem Boden. Anschließend besamt das Männchen die Eier.
Alter: Die Regenbogenforelle hat eine Lebenserwartung von etwa 7 Jahren, kann aber auch bis zu 10 Jahre alt werden.
Größe: Die Regenbogenforelle wird durchschnittlich 40 bis 50 cm groß und wiegt zwischen 500 und 1.000 Gramm. In Nordamerika wurden aber bereits Tiere mit einer Größe von 1,20 m und ca. 20 kg gefangen.
Fangsaison: Von Mai bis Oktober ist die Regenbogenforelle besonders aktiv, wobei sie mit Ausnahme der Schonzeiten das ganze Jahr über gefangen werden kann.
Fangzeit: Regenbogenforellen beißen den ganzen Tag über, besonders aktiv sind sie vor allem in den frühen Morgen- und Abendstunden.
Stellenwahl: Regenbogenforellen finden sich vor allem in sauerstoffreichem, klarem Wasser in der Flussmitte nahe über dem Grund, wo die Strömung am stärksten ist. In stehenden Gewässern findet man sie aufgrund der Frischwasserströmung vor allem an Bacheinläufen oder Grundquellen. Auch an Stegen und Staumauern sind sie anzutreffen, da das Nahrungsangebot dort besonders groß ist.
Fangmethoden: Die Regenbogenforelle lässt sich mit verschiedenen Techniken fangen. Geeignet sind neben dem Fliegenfischen auch das Posenangeln oder das Schleppangeln.
Köder: Fleischige Köder wie Tauwürmer, Maden, Mehlwürmer oder Teboraupen, Trockenfliegen, kleine Gummifrösche, Forellenteig in unterschiedlichen Farben, Streamer, kleine Blinker, Mepps-Spinner, winzige Wobbler.
Verwertung: Das fettarme, weiße Fleisch mit wenig Gräten ist besonders gesund und kann auf vielfältige Weise zubereitet werden. Der beliebte Speisefisch kann gebraten, gebacken, gedünstet, gegrillt und geräuchert werden.

Meine Forellenbrütlinge schlüpfen immer gut, aber ich bekomme immer wenige dürch.Wo dran kann das liegen.?Mit Saiblingsbrütlinge habe ich mehr Glück.Ist aber alles sehr mühsam.