Erkennungsmerkmale: Sein auffälligstes Merkmal – die rote Färbung – ist namensgebend für diesen Barsch. Der Bauch ist heller und am Rücken ist eine dunklere Marmorierung zu sehen. Jungtiere haben die typische, rote Färbung noch nicht. Diese entsteht erst in einem Alter von vier bis fünf Jahren. Zu diesem Zeitpunkt sind sie rund 15 cm lang. Ein schmerzhaftes Erkennungszeichen sind die spitzen Dornen der Kiemen oder die Stachelstrahlen der Brust- und Rückenflossen, die zu allem Überfluss auch noch Gift enthalten. Zwar ist dieses nicht ernsthaft gesundheitsgefährdend, aber zumindest sehr unangenehm. Ein etwas makaberer Tipp: Wer damit in Berührung kommt, kann die klare Augenflüssigkeit des Fisches als Gegengift an der Wunde verwenden und sich somit Linderung verschaffen.
Unterscheidung von ähnlichen Fischarten: Seine Färbung ist schon ein besonderes Merkmal, das nicht sehr schnell zu Verwechslungen führt. Mitunter kann es allerdings sein, dass des Rotbarschs kleinere Verwandte am Haken hängen und nun heißt es für den Angler, den roten Fisch korrekt zu identifizieren. Das Blaumäulchen sieht dem Goldbarsch schon sehr ähnlich, ist von diesem jedoch eindeutig durch die namensgebende, schwarzblaue Maulhöhle zu unterscheiden. Eher unwahrscheinlich ist der zufällige Fang eines Tiefen- oder Schnabelrotbarschs, da er Gewässertiefen von bis zu 1000 m bevorzugt. Das Merkmal, durch das er trotzdem leicht vom größeren Rotbarsch zu unterscheiden ist, ist der ausgeprägte Knochenhaken am Unterkiefer. Der Kleine Rotbarsch hat im Gegensatz zum Großen Rotbarsch drei bis vier dunkle Streifen auf seinen leuchtend roten Flanken. Außerdem wird er dem Angler eher in Küstennähe und in Fjorden unterkommen, wohingegen sein großer Bruder die offene See bewohnt.
Vorkommen: Sein Lebensraum ist der Nordatlantik und das Europäische Nordmeer. Er bevölkert vor allem die Regionen bei Spitzbergen, Island, den Färöern und die schwedische Westküste.
Lebensweise: Rotbarsche leben in Schwärmen nahe dem Meeresgrund in 100 bis 500 m Tiefe. Vorwiegend halten sie sich im Bereich von Kontinentalabhängen auf und verweilen dort relativ standorttreu. Im Winter allerdings unternehmen die Weibchen Wanderungen zu den Laichplätzen.
Fressverhalten: In der kalten Jahreszeit ernähren sich die gierigen Raubfische vor allem von Heringen und im Frühjahr und Sommer von Krill oder Rippenquallen. Außerdem sind Krabben, Garnelen und kleine Fische wie Lodden oder junge Dorsche Teil ihres Speiseplans.
Laichzeit: Rotbarsche sind lebend gebärend. Nach erfolgter Paarung – diese findet je nach Lebensraum des Fisches entweder im Sommer oder von Oktober bis Jänner statt – kommt es erst später zu einer inneren Befruchtung der reifen Eizellen. Der Rogner begibt sich sodann auf eine Reise zu den Laichgründen, wo von April bis Juni zwischen 50.000 und 350.000 Fischlarven pro Muttertier das Licht der Welt erblicken. Angesteuerte Geburtsplätze sind beispielsweise Regionen vor Neufundland, Südwestisland oder über tiefen Regionen vor Norwegen.
Alter: Rotbarsche erreichen ein beträchtliches Alter von 50 bis 60 Jahren. Deshalb wachsen und entwickeln sich die Jungfische nur langsam. Die Tiere werden auch vergleichsweise spät geschlechtsreif und sorgen erst ab einem Alter von zehn bis zwölf Jahren für Nachwuchs. Die Milchner dieser Gattung sind dabei frühreifer als die Rogner.
Größe: Bei der Mehrheit der Rotbarschfänge handelt es sich um Fische mit circa 30 cm Länge und etwa 1,5 kg Gewicht. Kapitale Exemplare erreichen hingegen eine Länge von bis zu einem Meter und ein Gewicht von rund 15 kg.
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- 【Extreme Genauigkeit】-- Unsere Angel-/Kofferwaage verwendet einen hochpräzisen Sensor, um eine genaue und konsistente Messung von 0,1 bis 110 lb zu gewährleisten. Es kann sowohl kleine als auch große Fänge gleichermaßen wiegen.
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Fangsaison: Eine bestimmte Zeit für besonders gute Fänge lässt sich für den Zielfisch Rotbarsch nicht festlegen. Angler können ganzjährig ihr Glück versuchen.
Fangzeit: Rotbarsche haben eine gute Sehkraft und sind deshalb tagsüber aktiv und auf Nahrungssuche.
Stellenwahl: Unterwasserkanten haben sich als gute Stellen zum Angeln bewiesen. Solche sollten mit dem Boot anvisiert werden.
Mögliche Fangmethoden: Das A und O beim Rotbarschangeln ist ein Vorfach mit einer Länge von 10 bis 20 m, ein Wickelbrett und schweres Blei. Auf der gesamten Länge des Vorfachs sollten mehrere Naturköderhaken montiert und bestückt werden, um sicherzugehen, dass der Köder entdeckt wird – egal, in welcher Höhe die Fische stehen. Der erfahrene Rotbarschangler schlägt nach dem ersten Zupfer nur kurz an, holt aber noch nicht ein. Da die Tiere in Schwärmen leben, folgen meist noch weitere Bisse innerhalb kurzer Zeit.
Köder: Das Interesse des Rotbarschs weckt der Fischer vor allem mit Fetzenködern oder Garnelen. Auch mit Naturködern gespickte Gummimakks oder Oktopuspaternoster versprechen Erfolge beim Angeln.
Zubereitung / Verwertung: Der Rotbarsch gilt als einer der besten Speisefische und kann gedünstet, gekocht, pochiert oder gebacken genossen werden.

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