(Chondrostoma nasus)

Weitere Namen: Näsling, Schnabel, Schwallfisch, Elze, Speier, Quermaul, Mundfisch, Kräuterling

Schellfisch

Bildrechte: Creative Commons (CC BY-SA 2.5), Autor: André Karwath

Erkennungsmerkmale: Nasen können bis 40 cm groß werden, in seltenen Fällen auch bis zu einem halben Meter bei zwei Kilogramm Gewicht. Der Körper ist rundlich – spindelförmig, dabei an den Seiten kaum abgeflacht. Sie haben ein weit unterständiges Maul, dessen Unterlippe hornig und mit einer scharfen Kante versehen ist. Die mittelgroßen Schuppen des Rückens sind graugrün bis graublau, der Bauch ist weißgelblich.

Unterscheidungsmerkmale von ähnlichen Fischarten: Die Nase kann leicht mit der Zährte verwechselt werden. Die Zährte, auch Blaunase oder Rußnase hat eine hervorragende Schnauze, während diese bei der Nase quergespalten ist. Die Zährte hat eine größere Afterflosse und eine dunkle Schnauze.

Vorkommen: In Mittel- und Osteuropa in schnell fließenden Gewässern. Die Nase gilt als Hauptfisch in der Donau und im Rhein, man findet sie aber auch in der Weichsel und der Oder. Da mancherorts die Nase vom Aussterben bedroht oder sogar schon ausgestorben ist, sind die strengen Schonzeiten unbedingt einzuhalten. Nasen reagieren sehr empfindlich auf Wasserverschmutzung, kommen deswegen nur in sauberen Gewässern vor und werden oft als Indikator für eine gute Wasserqualität gehalten.

Lebensweise: Diese Schwarmfische leben in schnellfließenden Flüssen mit Kies- oder Sandgrund.

Fressverhalten: Nasen fressen hauptsächlich Algen, aber auch gerne kleine Insekten.

Laichzeit: März bis Mai

Alter: Dieser Fisch kann ein Alter von bis zu 20 Jahren erreichen

Größe: Die typische Fanggröße beträgt 30-40 cm.

Fangsaison: Frühjahr bis Spätsommer, wobei  während der Laichzeit die Fangchancen geringer sind, da sie kaum Nahrung aufnehmen.

Fangzeit: Nasen fängt man tagsüber, sie sind bei grellem Sonnenlicht ziemlich scheu.

Stellenwahl: Tiefe Rinnen in schneller Strömung versprechen schnellen Erfolg.

Fangmethoden: Grundangeln mit Futterkorb, Pose

Köder: Echte oder Nachbildungen von Köcherfliegenlarven, Maden, Mistwürmer oder Algenteige, Friedfischköder, alle Ködersollten am Grund angeboten werden.

Verwertung: Frittieren oder braten, ansonsten können Nasen wie andere Weißfische zubereitet werden, sind aber wegen der vielen Gräten nicht besonders beliebt.

…und jetzt Du!

Blieb etwas unklar?
Stelle Deine Frage gerne hier und hilf dadurch mit, den Inhalt noch besser zu machen.
Ich antworte dann so schnell ich kann.

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert